Der Blick schweift über das Bild in die Ferne, einem möglichen Horizont entgegen, um sich dann auch gleich wieder davon zu lösen. Er kehrt zurück, durchdringt eine vermeintliche Oberfläche, Schicht um Schicht, um in der Stille, die sich dann eröffnet, zu verweilen.
Wie beim Betrachten des Bildes muss ich mich auch beim Malen immer wieder dazu bringen, mich von Konzepten und fixen Vorstellungen zu lösen. Erst wenn Worte und Erklärungsversuche verstummen kann in der Ruhe ein Rhythmus entstehen, der sich auf die Leinwand überträgt.